Andrea Sroke Malerei


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Herzlich willkommen auf meiner Homepage.

Herbst: Alle wichtigen Sommer-Events sind vorbei. Ich habe endlich wieder mehr Zeit zum Malen, und genau das tue ich auch. Gerade hebe ich 3 neue Arbeiten in der Galerie Aktuell 2011 eingestellt. und es folgen nach und nach andere. Das Thema An-Ge-Sicht finde ich noch immer spannend, aber im Moment sind es eher die architektonischen Arbeiten, die mich faszinieren. "Frei-Räume" also. Mit und ohne Menschen. Zwei Themen, an denen ich parallel arbeite, und die sich vermutlich ergänzen werden. Noch Zukunftsmusik. Deshalb hier nur ein kurzer Vermerk und ein längerer zum Thema:

AN - GE - SICHT ...

Zu Beginn meiner Arbeit habe ich viel fotografiert und skizziert.
Menschen unterwegs - auf der Straße, im Supermarkt, beim Shoppen, vor dem Kino, im Café, auf der Bank... Menschen in Berlin. Mich faszinieren vor allem ihre Gesichter, die sehr eindrucksvoll das Einzigartige, Unverwechselbare und manchmal auch Skurrile ihres Wesens widerspiegeln. Den Bildausschnitt reduziere ich häufig auf Kopf, Hals und Schultern. Ich suche in einem Gesicht das Ursprüngliche, Individuelle - das, was häufig hinter dem Make-up und dem höflichen Lächeln verschwindet. In meinen Bildern schwingen heitere, verträumte und melancholische Stimmungen mit - Facetten des Lebens, denen man ständig begegnet. Jedes Bild spiegelt meine eigenen, temporären Gefühle wider. So ist es immer auch eine Ähnlichkeit mit mir selbst, die in meine Arbeit einfließt.
Da ich meine Inspirationen im öffentlichen Raum suche und finde, sehe ich jedes Gesicht im Kontext zu einer Ansicht, einem Stück Architektur im „Großstadtdschungel“. Diese Fassaden filtere ich heraus, übersetze sie in meine Farb- und Formensprache und schaffe flächige Strukturen und Vernetzungen. Auch bei diesen Arbeiten folge ich meiner ganz persönlichen, inneren Sicht auf die Dinge im Raum, die mich umgeben. Ich fühle mich als Wanderin zwischen den Welten. Lasse mich treiben und sauge meine Umwelt mit allen Sinnen auf. Diesen Fassettenreichtum gebe ich als persönliche Sicht auf die Hauptstadtmetropole Berlin wieder.
Ich arbeite mit Acrylfarben und kombiniere meine Malerei mit der Zeichnung. Konturen setze ich ein, um meine Motive vom Bild-Hintergrund abzugrenzen, mit dem sie sonst durch die von mir gewählte Farbkomposition häufig verschmelzen würden. In meine Bilder fließen viele spontane Elemente ein. Ich möchte den Betrachter dazu einladen, sich mit neugierigem Blick auf die Gratwanderung zwischen AN-SICHT und GE-SICHT zu begeben.


Und zum Schluss: Jetzt gibt es den neuen Katzenkalender für 2012.


Berlin, 20.09.2011


ps: nachdem es einen ziemlich befremdlichen Artikel über die FrauenKunstKarawane gab, die ich ja vor einem Jahr co-initiieret habe, wendet sich das Blatt nun zum Guten. Alle Teilnehmerinnen unserer Künstlergruppe bekommen ihren eigenen Artikel im Berliner Abendblatt. Gerade habe ich meinen Artikelentwurf gelesen und kleine Veränderungen vorgenommen. Es bleibt spannend bis Ende der Woche, denn dann soll er erscheinen.